Der Hauptbestandteil des Wettbewerbs "4x4 in Schools" ist die Entwicklung und Fertigung eines ferngesteuerten Miniatur-Geländewagens. Wir konstruieren unser Auto mithilfe des CAD Programms Solid Edge von Siemens, fertigen Teile in unserem 3D Drucker und testen sie anschließend auf speziell für uns hergestellten Parkourelementen. Das finale Fahrzeug, bestehend aus etwa 250 Teilen, muss bei der Weltmeisterschaft im November vor einer internationalen Fachjury einen Hindernisparkous überwinden.

 

Um den Parcours bestmöglich zu bewältigen sind beispielsweise eine gute Federung, ein tiefer Schwerpunkt und ein enger Wendekreis besonders von Vorteil. Momentan befindet sich unser Auto noch in der Entwicklungsphase und die endgültigen Features unseres finalen Autos sind bis zur Weltmeisterschaft streng geheim. Hier allerdings schonmal ein kleiner Einblick in einige Ideen an denen wir gerade arbeiten:

VGC (Variable Ground Clearance)

Bei einigen Hindernissen benötigen wir viel Bodenabstand, bei anderen hingegen einen tiefliegenden Schwerpunkt. Daher arbeiten wir bereits seit letzter Saison an einem System, mit dem wir unser Auto hoch oder runter fahren können.

Movable Towbar (Verschiebbare Anhängerkupplung)

Eine weitere Aufgabe unseres Autos besteht darin, einen Anhänger zu ziehen. Um eine bessere Kontrolle über den Anhänger zu haben und besser um enge Kurven zu kommen entwickeln wir derzeit ein System, mit dem wir unsere Anhängerkopplung nach links und rechts verschieben können.